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Unsere Gemeinde

Zahlen, Geschichte und Wappen unserer Ortsgemeinde im Westerwald.

Stahlhofen am Wiesensee ist eine kleine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz) und gehört zur Verbandsgemeinde Westerburg. Die Lage auf rund 430 m Höhe und direkt am Wiesensee prägt unser Dorfbild. Der See ist Teil des Ferien- und Freizeitgebiets Westerburger Land.

Historische Eckdaten

  • 1270 — Erste urkundliche Erwähnung eines Gewässers bei Stahlhofen und Pottum; die Familie von Stahlhofen ist niederadlig und gehört zur Grafschaft Westerburg.
  • um 1710 — Stahlhofen kommt unter ein gemeinsames Untergericht für drei Orte.
  • 1806 — Durch den Rheinbund unter Napoleon zum Großherzogtum Berg.
  • Mitte 19. Jahrhundert — Errichtung des heute denkmalgeschützten Schulhauses (Hauptstraße 4, eingeschossiger Fachwerkbau).
  • 1858 — 41 Familien mit 159 Einwohnern.
  • 1866 — Mit dem Herzogtum Nassau fällt Stahlhofen an das Königreich Preußen.
  • 1972 — Stahlhofen wird Teil der neu gebildeten Verbandsgemeinde Westerburg.
  • 1. Januar 1975 — Einführung des Namenszusatzes „am Wiesensee".

Wappen

Amtliche Blasonierung: „Spätgotischer Rundschild, gespalten durch eine eingebogene rote Spitze, darin fünf zu einem Kreuz gestellte goldene Dreiblattsteckkreuze, vorn in Gold ein blauer Wellenbalken darin ein silberner Fisch, hinten in gold drei grüne Eichenblätter."

Die Steckkreuze erinnern an die Familie des Heinrich von Stahlhofen; Wellenbalken und Fisch stehen für den Wiesensee, die Eichenblätter für den gemeinsamen Erbenwald mit den Nachbargemeinden.

Ortsbürgermeister

Amtierend seit 2019, wiedergewählt 2024 mit 87,6 % der Stimmen: Frank Butterweck. Vorgänger war Günther Raspel mit rund 30 Jahren Amtszeit.

Stahlhofen damals und heute

Zwei Vergleichsfotos aus dem Gemeindearchiv zeigen den Wandel unseres Ortsbildes:

Stahlhofen damals
Stahlhofen damals
Stahlhofen heute
Stahlhofen heute

Bildergalerie

Wohnstraße in Stahlhofen am Wiesensee mit Häusern, Bäumen und Blick auf bewaldete Hügel
Grüne Wiese mit Waldrand und blauem Himmel im Hintergrund
Gepflasterter Weg durch Wohngebiet mit blühenden Wiesen, Bäumen und Wohnhäusern bei sonnigem Wetter
Dorfplatz mit Straßenschild, parkenden Autos, Bäumen und Grünfläche unter blauem Himmel
Großer Laubbaum neben weißem Wohnhaus an einer Straße, im Hintergrund Wald unter blauem Himmel
Wohnstraße mit Blick auf den Wiesensee und bewaldete Hügel im Hintergrund
Grüne Wiese mit gelben Blumen, im Hintergrund dichter Laubwald unter blauem Himmel
Grüne Wiese mit Löwenzahn, dahinter der Wiesensee und bewaldete Hügel unter blauem Himmel
Verschneite Dorfstraße in Stahlhofen am Wiesensee mit Wohnhäusern, Bäumen und blauem Winterhimmel
Verschneite Wiese mit Baumgruppe am Horizont unter blauem Himmel im Westerwald
Verschneite Felder bei Stahlhofen am Wiesensee mit Blick auf Ortschaft und bewaldete Hügel im Hintergrund
Verschneite Winterlandschaft am Wiesensee mit kahlen Bäumen, Menschen auf dem zugefrorenen See und Hügeln im Hintergrund
Winterliche Ansicht von Stahlhofen am Wiesensee mit verschneiten Häusern am Ufer und kahlen Bäumen im Vordergrund
Verschneiter Weg am Wiesensee mit Spaziergängern, Bäumen und Blick auf das gegenüberliegende Ufer im Winter
Verschneite Landschaft mit Blick auf den Wiesensee und die Ortschaft Stahlhofen im Hintergrund

Geschichte in Kurzform

  • bis 1806 – Die Ortschaft gehört zur Herrschaft Westerburg.
  • 1806 – Durch Napoleons Rheinbund kommt Stahlhofen an das Großherzogtum Berg.
  • 1815 – Nach dem Wiener Kongress fällt der Ort an das Herzogtum Nassau.
  • 1866 – Stahlhofen wird Teil des Königreichs Preußen.
  • 1. Januar 1975 – Die Gemeinde erhält offiziell den Namenszusatz „am Wiesensee“.
  • 2024 – Frank Butterweck wird mit 87,6 % der Stimmen als Ortsbürgermeister bestätigt.

Wappen

Das Wappen zeigt in Silber fünf zu einem Kreuz gestellte goldene Dreiblatt­steckkreuze und erinnert an die Familie des Heinrich von Stahlhofen. Ein blauer Wellenbalken mit silbernem Fisch symbolisiert den Wiesensee und die dortige Fischwirtschaft. Die grünen Eichenblätter stehen für den gemeinsamen Erbenwald mit den Nachbargemeinden.